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Vivatmo

Unsere Umwelt ist uns wichtig:
Wir übernehmen Verantwortung für den Klimaschutz

Erfahren Sie, wie Bosch Healthcare Solutions als Unternehmen mit der gesamten Vivatmo-Produktreihe vom Verbrauchsprodukt Vivatmo oxycap bis hin zu den Geräten Vivatmo me und Vivatmo pro durch Kompensationsmaßnahmen CO₂-neutral gestellt ist und so die Umwelt schont.

CO2-neutral

Bosch setzt auf Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Robert Bosch GmbH

Bei Bosch hat der Beitrag zum Allgemeinwohl und für den Umwelt- und Klimaschutz eine lange Tradition. Gerade vor dem Hintergrund der gewachsenen Herausforderungen aus dem Klimawandel verfolgt Bosch seit 2020 ambitionierte Klimaschutzziele. Diese werden auf Unternehmensebene durch eine klimaneutrale Entwicklung und Verwaltung umgesetzt. Hier geht es zum Bosch- Nachhaltigkeitsbericht 2021.

Baumkronen

Bosch hat den Anspruch mit seinen internen Unternehmensaktivitäten die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Dieses Ziel wird bereits seit vielen Jahren durch ein globales Umweltmanagement verfolgt, bei welchem ein sparsamer Umgang mit Wasser und die Etablierung einer verlässlichen Kreislaufwirtschaft im Fokus stehen. Die Maßnahmen beziehen sowohl vorgelagerte Lieferketten als auch die Nutzungsphase der Produkte mit ein.

Das Zielbild der Nachhaltigkeit von Bosch wird durch die folgenden vier Hebel definiert: Energieeffizienz steigern, regenerative Energieerzeugung ausbauen, den Bezug von Grünstrom erweitern und unvermeidbare CO₂ -Emissionen mit Kompensationsmaßnahmen ausgleichen. Seit jeher versteht Bosch Energieeffizienz und Emissionsreduktion als Chancen für Innovation und Differenzierung im Wettbewerb.








Bosch Healthcare Solutions folgt diesen Zielen

Als hundertprozentiges Tochterunternehmen setzen wir dieses Vorhaben bei Bosch Healthcare Solutions seit dem Jahr 2020 um. Die Entwicklung und Verwaltung sind seither klimaneutral gestellt. Für unsere Fertigung nutzen wir ausschließlich grünen Strom.

CO2 BHCS

Mit der CO₂-Neutralstellung der gesamten Vivatmo-Produktreihe, vom Verbrauchsprodukt Vivatmo oxycap bis hin zu den Vivatmo me und Vivatmo pro Atemmessgeräten, möchten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um dies zu ermöglichen, haben wir als Grundlage für die CO₂-Neutralität die CO₂-Emissionen der Produkte über den kompletten Lebenszyklus, von der Produktion bis zur Entsorgung ermittelt. Neben den Rohstoffen wurden hier auch die CO₂-Verbräuche bei der Produktion, für die Verpackung, den Transport und die Nutzung in der Praxis bis zur Entsorgung berücksichtigt.

Mit Vivatmo möchten wir Asthmatikern das Therapiemanagement erleichtern. Für die Atemmessung mit den Vivatmo-Atemmessgeräten sind zum einen die steril und luftdicht verpackten Einweg-Mundstücke (Oxycaps) unverzichtbar ebenso wie die intuitiven FeNO-Messgeräte (Vivatmo me und Vivatmo pro). Um korrekte Messergebnisse zu erzielen und eine optimale Hygiene gewährleisten zu können, sind die Einweg-Mundstücke ausschließlich für die einmalige Verwendung vorgesehen. Eine Mehrfachverwendung wäre aus Gründen der Nachhaltigkeit zwar wünschenswert, ist aber derzeit nicht umsetzbar. Daher haben wir uns für Kompensationsmaßnahmen mit Gold Standard entschieden.

Mit unseren Produkten verbessern wir die Lebensqualität der Menschen. Das drückt sich in unserem Engagement für den Klimaschutz gleichermaßen aus.

Marc Meier, Geschäftsführer Bosch Healthcare Solutions GmbH

Unser Ansatz für CO2-neutrale Produkte

Wir nutzen für die Neutralstellung unserer Produkte ausschließlich Kompensationsmaßnahmen nach den international anerkannten Maßstäben der Gold Standard Foundation. Die Emissionen der Produkte sind dabei konkreten Projekten zugeordnet. Diese Projekte stellen wir im Folgenden vor. Sowohl die ermittelten CO₂-Emissionen als auch die Projekte werden im Nachgang von unabhängiger Stelle geprüft.

Disposable

 

2022 – CO2-Emmissionen durch Abholzung mit Waldschutz verhindern

CO2-Emissionen durch Abholzung und der damit verbundenen geänderten Landnutzung werden für 10 bis 15% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich gemacht. Das bislang größte REDD+ (Reduced Emissions from Deforestation and Degradation) Projekt wurde bereits im Jahr 2011 ins Leben gerufen.

Es bietet Bauern und der lokalen Bevölkerung eine zusätzliche Einkommensquelle und verbessert so nachhaltig die Lebensbedingungen in der Region Zimbabwe. Den Gemeinden vor Ort wird ebenfalls dabei geholfen, den Auswirkungen des Klimawandels besser entgegenwirken zu können.

anlage

Vorstellung des Waldschutzprojektes

Vorstellung des Waldschutzprojektes

Mithilfe des Kariba REDD+ Waldschutzprojektes werden an der südlichen Küste des Kariba-Sees fast 785.000 Hektar Wald geschützt. Das flächenmäßig größte registrierte REDD+ Projekt befindet sich zwischen vier Nationalparks und acht Safari-Reservaten. Dadurch bildet es einen Biodiversitätskorridor, welcher zahlreiche Waldgebiete und gefährdete Arten schützt. Zu diesen gehören Löwen, Elefanten und der südliche Hornrabe.

Durch die Waldschutzaktivitäten wird verhindert, dass Wald großflächig gerodet wird. Damit wirkt der bestehende Wald einerseits weiterhin als aktive CO₂-Senke und andererseits wird kein zusätzliches CO₂ durch die Verbrennung von gerodetem Holzmaterial emittiert.

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Eine Gruppe von Menschen bespricht sich über das Waldschutzprojekt

Sozio-ökonomische Effekte

Sozio-ökonomische Effekte

Das Projekt ist in der Bevölkerung fest verankert und wird zudem von den vier örtlichen „Rural District Councils (RDCs) Nyaminyami, Binga und Mbire eigenständig verwaltet. Mithilfe des Projektes werden Programme zur sozialen und wirtschaftlichen Förderung der vor Ort lebenden Menschen unterstützt. Zu diesen zählt die verbesserte Ausstattung von Kliniken, die Errichtung neuer Bohrlöcher und der Ausbau von Infrastrukturen.

Dem ärmsten Teil der Bevölkerung werden Zuschüsse zum Schulbesuch bereitgestellt. Die Menschen in Kariba profitieren durch das Projekt auch von neuen Arbeitsplätzen und alternativen Einkommensquellen.

Eine Gruppe von Menschen bespricht sich über das Waldschutzprojekt
Elefant auf einer grünen Wiese

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Dank der kontinuierlichen Unterstützung des Projektes kann dieses Pionierprojekt bereits über ein Jahrzehnt lang in großen Umfang ökologische, soziale und wirtschaftliche Vorteile bieten. Es schützt seither erfolgreich die Wälder Simbabwes, reduziert die Kohlenstoffemissionen, die lokalen Gemeinden werden sozial und wirtschaftlich gestärkt und die am meisten gefährdeten Tierarten der Region bleiben erhalten.

Elefant auf einer grünen Wiese

2021 – Bohrlöcher zur Einsparung von CO₂-Emissionen

Durch unsere Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit leisteten wir mit Gold Standard auch 2021 einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Entwicklung in Ruanda.

Erfahren Sie hier, wie durch die Restauration von Bohrlöchern die Lebensumstände der Bevölkerung von ruandischen Gemeinden deutlich verbessert wurden:

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Vorstellung des Bohrlochprojektes

Vorstellung des Bohrlochprojektes

Ruanda ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat und liegt im Osten Afrikas. Aufgrund seiner Landschaft ist es auch als „Land der tausend Hügel“ bekannt.

Der Mangel an sauberem Wasser ist ein weitverbreitetes Problem für die Bevölkerung Ruandas. Dieser führt in der Regel zu schlechten sanitären Einrichtungen, Hygiene und Gesundheit, was bedeutet, dass dies ein großer aber oft übersehener Treiber der Armut ist.

Um sauberes Wasser zu beziehen, müssen Familien zum Teil weite Strecken zurücklegen und es zusätzlich abkochen. Ein großes Problem ist dabei das Abkochen von Wasser über Holzfeuern. Dieses führt zu hohen Emissionen an CO₂.

Um die direkte Freisetzung von CO₂ zu vermeiden, wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Dafür wurden bestehende Bohrlöcher restauriert und repariert.

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Eine Gruppe von Menschen bespricht sich über das Waldschutzprojekt

Sozio-ökologische Effekte

Sozio-ökologische Effekte

Bohrlöcher bieten eine nachhaltige Lösung, um sauberes Wasser zu beziehen. Da das Wasser nicht mehr abgekocht werden muss, reduziert das Projekt die Treibhausgasemissionen und den Abholzungsdruck auf die umliegenden Wälder, aus denen das Brennholz stammt, erheblich. Als Nebeneffekt profitiert die lokale Bevölkerung von diesem Projekt, denn insbesondere Frauen und Kinder leiden durch das ständige Einatmen des Rauches häufig an Atemwegserkrankungen. Diesen kann durch das Beziehen von Wasser über Bohrlöcher vorgebeugt werden.

Eine Gruppe von Menschen bespricht sich über das Waldschutzprojekt
Elefant auf einer grünen Wiese

Resultat des Projektes

Resultat des Projektes

Durch das Bohrloch-Projekt können heute ruandische Gemeinden direkt sauberes Trinkwasser beziehen. Jedes Bohrloch ist bis zu 100m tief und kann mit einer einfachen Handpumpe betrieben werden. Alle Bohrlöcher werden zudem während der gesamten Projektlaufzeit gewartet.

Elefant auf einer grünen Wiese

2020 – Von der Müllkippe zur Quelle sauberer Energie

Durch unsere Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit leisteten wir mit Gold Standard einen wichtigen Beitrag zu einer positiven, ökologischen Entwicklung in China.

Erfahren Sie hier, wie durch Deponiegasgewinnung einer Mülldeponie zur Erzeugung von sauberem Strom die Lebensumstände der Bevölkerung einer chinesischen Provinzstadt deutlich verbessert wurden:

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Deponiegasprojekt

Hintergründe zum Projekt

Das Deponiegasprojekt liegt in einer teilweise industrialisierten Region in der Provinz Jiangsu, in der Nähe der Stadt Suzhou, die als „Venedig des Ostens“ bekannt ist.

Chinas wachsende Städte und aufstrebende Wirtschaft stellen nicht nur in Bezug auf Energie- und Güterversorgung, sondern auch in Zusammenhang mit der Abfallentsorgung und den daraus resultierenden Umweltauswirkungen eine große logistische Herausforderung dar.

Ein großes Problem ist der Abbau der organischen Materialien in den Mülldeponien. Dieser führt zu hohen Emissionen von Methangas, einem 21-mal stärkeren Treibhausgas als CO2. Um die Schädigung des Klimas durch das austretende Methan zu vermeiden und gleichzeitig sein Potenzial als nachhaltige Energiequelle zu nutzen, wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Dafür wurden moderne Technologien eingesetzt und Arbeiter/innen geschult.

Durch das Deponiegasprojekt können heute eine umweltschonende Abfallentsorgung und eine nachhaltige lokale Energieversorgung gewährleistet werden. Als Nebeneffekt profitiert die lokale Bevölkerung von diesem Projekt, beispielsweise durch die Unterstützung von Bildungsprogrammen und -einrichtungen in der Region.

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Nebeneffekte

Sozio-ökonomische Effekte

Positive Nebeneffekte

  • Eine mobile Gesundheitsstation bietet der Bevölkerung einmal pro Monat kostenlose Untersuchungen und Behandlungen an.
  • Ein Stipendienprogramm für die örtliche Berufsschule wurde finanziell unterstützt, um die höhere Ausbildung in der Region zu fördern.
  • Durch den Betrieb der Anlage wurden 20 feste Arbeitsplätze geschaffen; während der Bauphase waren bis zu 54 Personen beschäftigt.
  • Der Projektträger bietet Arbeitsplätze für behinderte Personen an. Ein gehörloser Arbeiter ist zum Beispiel verantwortlich für die Wartung und Instandhaltung der Gasleitungen.
  • Ausgebildete lokale Arbeitnehmer/innen hatten die Gelegenheit, Erfahrungen mit Vertretern aus Australien und Neuseeland auszutauschen, um voneinander zu lernen und den internationalen Technologietransfer zu fördern.

Projekt
Ökologische Effekte

Ökologische Effekte

Positive Nebeneffekte

  • In China wird über 80 % des Stromes in Kohlekraftwerken erzeugt. Das Projekt trägt in diesem Land, das zur Deckung seines Energiebedarfes so stark von Kohle abhängig ist, zu einer Verbesserung der Luft- und Bodenqualität sowie einer Schonung der Wasserressourcen bei.
  • Durch den Einsatz moderner Technologie zur Deponiegasnutzung leistet das Projekt einen Beitrag zur Förderung fortschrittlicher grüner Technologien in der städtischen Infrastruktur.
  • Die Sicherheit in der Deponieanlage wurde durch das ordnungsgemäße Abfangen und Nutzen des brennbaren Methangases verbessert.
  • Das Projekt trug zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität in der Region bei. Nicht nur die Geruchsbelästigung durch die vormals offene Deponie wird vermieden, sondern auch die Emission von Schwefelwasserstoff (H2S), Ammoniak (NH3) und anderen gesundheitsschädlichen Gasen.
  • Der Projekteigentümer errichtete eine Parkanlage für Freizeitaktivitäten neben dem vormals offenen Deponiegelände. Sobald die Deponie vollständig abgedeckt ist, wird der Park vergrößert, um die beeindruckende Wandlung „von der Müllkippe zur Quelle grüner Energie“ zu demonstrieren.

Ökologische Effekte